Muña Muña (Minthostachys setosa) - Kraut
Das südamerikanische Hochgebirgskraut Muña Muña wird immer beliebter. Die hochgeschätzte Pflanze gilt als eines der natürlichen Wunder Perus. Die indigenen Völker nutzen sie nicht nur zum Schutz ihrer Ernten vor Schädlingen. Ihr angenehm frisch-mentholiger Aufguss schmeckt sowohl heiß als auch kalt hervorragend.
Zusammensetzung
100 % MUŇA MUŇAAufguss und Geschmack des Tees
Der Aufguss aus Muña-Muña-Blättern ist wohlschmeckend, mild und angenehm frisch mit mentholartigen Noten. Er zeigt eine hell gelblich-grüne Farbe und ein belebendes Aroma. Der Tee kann mit Zitronensaft verfeinert werden und sowohl heiß als auch kalt getrunken werden. Häufig wird Muña-Muña zudem mit einem weiteren peruanischen Schatz kombiniert – Vilcacora.
Herkunft des Tees
Muña muña (Minthostachys setosa) gehört zu den aromatischen Hochgebirgskräutern, deren Bedeutung lange vor ihrer Bekanntheit in Europa etabliert war. In der traditionellen Kultur der Anden gilt sie als Pflanze von besonderem Wert – nicht nur im Alltag, sondern auch als natürlicher Schutz in der Landwirtschaft. Ihr intensives Aroma wirkt auf natürliche Weise gegen Schädlinge, weshalb sie häufig in der Nähe von Feldern, insbesondere bei Kartoffelanbau, gepflanzt wird.
Ihr natürlicher Lebensraum sind die hochgelegenen Regionen Südamerikas. Sie wächst meist in Höhenlagen zwischen 2.700 und 3.400 Metern, wo extreme klimatische Bedingungen herrschen: starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, intensive Sonneneinstrahlung und nährstoffarme Böden. Diese Bedingungen verleihen der Pflanze ihre charakteristische Stärke und Aromatik. Muña muña kommt im Andengürtel von Venezuela über Kolumbien, Peru und Bolivien bis in den Norden Argentiniens vor, meist jedoch nur lokal, was sie zu einer wertvollen und relativ seltenen Ressource macht.
Auf den ersten Blick erinnert sie an Oregano oder Minze. Sie kann bis zu zwei Meter hoch werden, besitzt einen leicht behaarten Stängel und kleine ovale Blätter, in denen sich die für das typische Mentholaroma verantwortlichen Stoffe konzentrieren. Für die Weiterverarbeitung wird der oberirdische Pflanzenteil geerntet und schonend getrocknet, um möglichst viele der wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten.
Interessant sind auch die zahlreichen regionalen Bezeichnungen: In Ecuador ist sie als Tipo oder Poleo bekannt, in Peru als Chancua, in Bolivien als Muna und in Argentinien als Peperina. Unabhängig vom Namen bleibt sie ein fester Bestandteil der traditionellen Andenkultur und der modernen Phytotherapie. Heute gewinnt sie erneut an Bedeutung, da Wissenschaft und Anbau versuchen, sie nachhaltig zu erhalten und gleichzeitig für die wachsende Nachfrage verfügbar zu machen.
Muña muña wird nicht nur wegen ihres Aromas geschätzt, sondern auch aufgrund ihrer bioaktiven Inhaltsstoffe, darunter insbesondere:
- ätherische Öle (z. B. Pulegon, Menthon, Limonen),
- Flavonoide,
- phenolische Verbindungen,
- Gerbstoffe,
- Terpene.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Tee Verpackung
Die feste Aluminium-Verpackung mit einem Verschluss, der das Wiederverschließen ermöglicht. Hochwertige Packung, die den Charakter des Tees bewahrt. Der Tee ist in der Verpackung immer hermetisch verschlossen, damit er resistent gegen Feuchtigkeit, Licht und fremde Gerüche ist. Für diese drei Sachen ist der Tee außerordentlich empfänglich und sie haben auch einen großen Einfluss auf die resultierende Qualität des Getränks.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Muña-Muña mit 80 °C heißem Wasser in einem Verhältnis 5 Gramm auf 1 Liter aufgießen.
- Für 5-10 Minuten stehen lassen. Anschließend durchseihen.
- Empfohlene Dosis: Erwachsene 2-3 Mal 300 ml täglich, Kinder ab 3 Jahren 1 Mal 300 ml täglich.
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