ECHTES JOHANNISKRAUT - Kraut
Die hochwachsende Staude ist in ganz Europa heimisch. Schon seit der Antike ist sie bekannt, daher überrascht es nicht, dass sie zahlreiche volkstümliche Namen trägt – etwa Johanniskraut, Tüpfel-Hartheu oder Herrgottsblut. Johanniskraut gehört einfach zu den Klassikern der Kräuterkunde. Es trägt zum emotionalen Gleichgewicht, zur Erfrischung des Körpers, zur Unterstützung des Immunsystems sowie zur normalen Funktion der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems bei.
Zusammensetzung
100 % Echtes JohanniskrautAufguss und Teegeschmack
Der Aufguss des Johanniskrauts hat eine hellorange Farbe und ein ausgeprägt kräuteriges Aroma. Beim ersten Schluck zeigt sich zunächst eine angenehme Süße, gefolgt von einer leichten Adstringenz und feinen Bitterkeit. Der Johanniskraut-Aufguss lässt sich hervorragend mit einem Löffel Honig verfeinern.
Herkunft des Krauts
Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine sehr auffällige Pflanze, die in der Natur leicht zu erkennen ist. Sie erreicht meist eine Höhe von 50–70 cm, besitzt einen festen, leicht verholzenden Stängel und kleine, elliptische Blätter, die gegen das Licht betrachtet wie „punktiert“ wirken – tatsächlich handelt es sich um winzige Öldrüsen. Besonders charakteristisch sind jedoch die intensiv gelben Blüten. Reibt man sie zwischen den Fingern, hinterlassen sie eine rötliche Färbung.
Die Pflanze wächst nahezu in ganz Europa, ist aber auch in Teilen Asiens und Nordafrikas verbreitet. Sie bevorzugt sonnige und eher trockene Standorte – Wiesenränder, Feldraine, Waldwege oder Weiden. Gerade das Sonnenlicht spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung der wertvollen Inhaltsstoffe, für die Johanniskraut so geschätzt wird.
Das Kraut wird während der Vollblüte geerntet, meist im Juli und August. In dieser Zeit enthält es die höchste Konzentration bioaktiver Verbindungen. Anschließend wird es schonend im Schatten getrocknet, damit sowohl Farbe als auch Wirksamkeit erhalten bleiben.
Doch warum hat Johanniskraut seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Kräuterkunde? Seine Wirkung gilt als vielseitig und komplex. Es unterstützt das seelische Gleichgewicht, hilft bei Stress und innerer Anspannung, fördert einen besseren Schlaf und die allgemeine Entspannung. Gleichzeitig wird es auch zur Unterstützung der Verdauung, der Atemwege und der Hautpflege geschätzt. Nicht ohne Grund wurde Johanniskraut seit jeher mit Reinigung verbunden – sowohl geistig als auch körperlich.
Für seine Eigenschaften verantwortlich ist vor allem das breite Spektrum an wirksamen Inhaltsstoffen:
- Hypericin und Pseudohypericin,
- Hyperforin,
- Flavonoide (Rutin, Quercetin),
- Gerbstoffe,
- ätherische Öle,
- phenolische Säuren.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Verpackung von Kräutern
Robustes Aluminiumgehäuse mit Reißverschluss, das ein wiederholbares Schließen nach dem Öffnen ermöglicht. Qualitätsverpackung, die den Charakter von Kräutern bewahrt. Die Kräuter sind in der Verpackung immer hermetisch versiegelt, um Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen zu widerstehen. Kräuter sind extrem anfällig für diese drei Dinge und haben einen großen Einfluss auf die endgültige Qualität des Krauts und seiner Infusion.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Echtes Johanniskraut mit heißem Wasser (100 °C) in einem Verhältnis 1-2 TL auf 2 dl aufgießen.
- Die Ziehzeit beträgt 15 Minuten (zugedeckte Tasse), anschließend abseihen.
- 1 gestrichener Teelöffel = 1000 mg.
- Die empfohlene Tagesdosis von 900 mg nicht überschreiten.
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