Georgischer Weißtee Tovli
In den kalten georgischen Wintern ruhen die Teesträucher monatelang unter einer dicken Schneedecke. Doch sobald der Schnee schmilzt, beginnt die erste Ernte der Saison. Die jungen Blätter, die nach dem Winter austreiben, tragen in sich die Kraft, die sie während der langen Ruhezeit gesammelt haben. Aus ihnen entsteht der weiße Tee Tovli – ein Name, der auf Georgisch „Schnee“ bedeutet und daran erinnert, woher dieser zarte, reine Geschmack stammt.
Zusammensetzung
100 % Georgischer Weißer Tee TovliAufguss und Geschmack des Tees
Der Aufguss hat eine zarte, weiche und mittelschwere Textur. Die angefeuchteten Blätter verströmen ein reines, intensives Aroma, das an frisch gepflückte Teeblätter erinnert. Im Geschmack verbinden sich süße Noten mit feinen Kräuter- und Blumennuancen, begleitet von einer leichten Erdigkeit der Teesträucher. Der Nachklang ist leicht trocken und dezent pikant. Insgesamt wirkt der georgische Weißtee Tovli erfrischend, wärmt jedoch gleichzeitig angenehm den Körper.
Herkunft des Tees
Georgien war einst eine bedeutende Teemacht und der viertgrößte Produzent der Welt – georgischer Tee war in jedem sowjetischen Haushalt zu finden. Nach dem Zerfall der UdSSR brach die Industrie zusammen, doch heute kehren viele Teebauern zu den alten Traditionen zurück. Anstelle großer Plantagen setzen sie nun auf Qualität und sorgfältige Handarbeit.
Die Mischung stammt aus der westgeorgischen Region Guria, deren Name vermutlich vom Wort „guri“ – Herz – abgeleitet ist. Andere Quellen führen ihn auf die unruhigen Zeiten des 8. und 9. Jahrhunderts zurück, als die Region oft Schauplatz von Konflikten war. Heute ist Guria bekannt für das Mineralwasser Nabeglavi, magnetischen Sand und natürlich für Tee.
Das Klima ist feucht-subtropisch mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 12–14 °C. Warme Luft vom Schwarzen Meer trifft hier auf kühle Strömungen aus dem Meskheti-Gebirge – eine perfekte Kombination für den Teeanbau. Die Plantagen liegen auf 330–500 Metern Höhe, wo die gemäßigten Temperaturen den Sträuchern ein langsames, aromaintensives Wachstum ermöglichen. Die Teepflanzen wachsen unter Paulownien, etwa zwanzig Meter hohen Bäumen, die als „chinesische Kaiserbäume“ bekannt sind. Ihre prächtigen Blüten bieten Schutz vor Wind und Sonne.
Weißer Tee wird besonders schonend verarbeitet – die Blätter werden lediglich angetrocknet und getrocknet, ohne Fermentation oder andere Eingriffe. Dadurch behält der Tee einen hohen Gehalt an natürlichen Antioxidantien, darunter Catechine und Polyphenole.
Die erste Ernte nach dem Winter ist besonders kraftvoll: Während der kalten Monate ruhen die Sträucher und speichern Energie in ihren Wurzeln. Im Frühling geben sie diese Energie an die jungen Triebe weiter – aus ihnen entsteht Tovli, ein Tee, der an den Winterschlaf erinnert und gleichzeitig die Freude des Frühlings erwachen lässt.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Tee Verpackung
Die feste Aluminium-Verpackung mit einem Verschluss, der das Wiederverschließen ermöglicht. Hochwertige Packung, die den Charakter des Tees bewahrt. Der Tee ist in der Verpackung immer hermetisch verschlossen, damit er resistent gegen Feuchtigkeit, Licht und fremde Gerüche ist. Für diese drei Sachen ist der Tee außerordentlich empfänglich und sie haben auch einen großen Einfluss auf die resultierende Qualität des Getränks.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Weißen Tee mit Wasser von 70–80 °C übergießen (1 Teelöffel auf 150–200 ml).
- Für die Zubereitung in einer Kanne einen zusätzlichen Teelöffel hinzufügen.
- 2–3 Minuten zugedeckt ziehen lassen, anschließend abseihen.
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