Süßkrautblätter (Stevia rebaudiana) – Kraut
Vergessen Sie fade Geschmäcker gewöhnlicher Teemischungen. Dieses Kraut wurde bereits vor Hunderten von Jahren von indigenen Völkern in Paraguay in verschiedenen Aufgüssen verwendet. Es sorgt für genau die richtige, ausgewogene Tee-Note, die selbst Teetrinker überzeugt, die sonst keinen Tee mögen. Neben Teemischungen kann Stevia auch in Kräuteraufgüsse gegeben werden, um den Geschmack zu verfeinern
Zusammensetzung
100 % Stevia (Süßkraut)Aufguss und Geschmack des Krauts
Die getrockneten Blätter sind sattgrün, weich im Griff und äußerst kraftvoll. Sie können auf zwei Arten verwendet werden: entweder als Bestandteil von Teemischungen oder direkt in Aufgüssen. Für Tee genügt schon eine kleine Menge – nur wenige Blätter für eine große Kanne.
Der Geschmack ist krautig mit einer leichten Note von Lakritz oder Honig. Am besten passt Stevia zu Schwarztee, Rooibos oder würzigen Mischungen, in denen sich der feine Kräutergeschmack zwischen den anderen Aromen einfügt. In kalten Getränken löst sich Stevia etwas schwerer, daher empfiehlt es sich, sie zunächst in etwas warmem Wasser aufzulösen.
Herkunft des Krauts
Die Guaraní-Indios entdeckten die Stevia in den Bergen Paraguays. Sie nannten sie „ka’a he’ê“, was so viel wie „süßes Kraut“ bedeutet, und nutzten sie nicht nur zur Süßung ihres traditionellen Maté, sondern auch als Hausmittel. In Europa war Stevia bis Ende des 19. Jahrhunderts unbekannt, als der Schweizer Botaniker Moisés Santiago Bertoni sie erstmals beschrieb. Das eigentliche Wunder wurde jedoch in den 1930er-Jahren entdeckt, als französische Chemiker herausfanden, was Stevia so süß macht.
Sie entdeckten Steviolglykoside, nämlich Steviosid und Rebaudiosid A, die bis zu hundertmal süßer als Zucker sind. Darüber hinaus enthält Stevia auch Vitamine wie C, A und E sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Phosphor. Das Interessante: Die Glykoside werden vom Körper überhaupt nicht verdaut. Sie passieren den Darm unverändert, werden nicht in Zucker umgewandelt und beeinflussen weder den Glukose- noch den Insulinspiegel.
Stevia verbreitete sich nur langsam. In Japan wurde sie in den 1970er-Jahren populär und ist dort bis heute unverzichtbar. Europa und Amerika waren vorsichtiger und genehmigten Stevia erst 2011 nach jahrelangen Tests. Heute wird sie weltweit angebaut, vor allem in China, Japan und Indien. Stevia ist zudem umweltfreundlich: Sie benötigt weniger Wasser als Zuckerrohr, kommt ohne chemische Spritzmittel aus und wächst auch auf schlechteren Böden. Aus einer Pflanze lassen sich pro Jahr bis zu einem halben Kilo getrocknete Blätter gewinnen.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Verpackung von Kräutern
Robustes Aluminiumgehäuse mit Reißverschluss, das ein wiederholbares Schließen nach dem Öffnen ermöglicht. Qualitätsverpackung, die den Charakter von Kräutern bewahrt. Die Kräuter sind in der Verpackung immer hermetisch versiegelt, um Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen zu widerstehen. Kräuter sind extrem anfällig für diese drei Dinge und haben einen großen Einfluss auf die endgültige Qualität des Krauts und seiner Infusion.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Gießen Sie das Kraut mit 85–90 °C heißem Wasser auf – etwa 1–2 Teelöffel auf 250 ml.
- Für die Zubereitung in einer Teekanne geben Sie 1–2 zusätzliche Teelöffel hinzu.
- Die Ziehzeit beträgt 5–10 Minuten (in einer abgedeckten Tasse), anschließend abseihen.
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