HUFLATTICHBLÜTEN (Tussilago farfara) - Kraut
Er wächst meistens an unwirtlichen Orten, trotzdem lohnt es sich, ihm die Aufmerksamkeit zu widmen. Die gelben Blüten des Huflattichs enthalten neben Zink und Kalium auch Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Bitterstoffe und Phytosterole. Wozu sind sie nützlich? Vor allem unterstützen sie die normale Funktion der oberen Atemwege und das Immunsystem. Nehmen Sie Huflattichtee in Ihren Flüssigkeitshaushalt auf – sein Geschmack ist mild, die Wirkung nachweisbar.
Zusammensetzung
100 % HuflattichAUFGUSS UND GESCHMACK
Tee aus der Huflattichblüte (Tussilago farfara) ergibt nach dem Aufgießen mit heißem Wasser einen Aufguss von sehr heller Farbe und dezenter Duftnote. Auch der Geschmack lässt sich als mild, leicht und unaufdringlich beschreiben.
HERKUNFT DES TEES
Vielleicht sind Ihnen die Huflattichblüten (Tussilago farfara) schon einmal begegnet, ohne dass Sie ihnen besondere Beachtung geschenkt haben. Gewöhnlich wächst die Pflanze an kargen Orten – entlang von Wegen, am Feldrand oder auf trockeneren Wiesen – und doch gehört sie zu den wertvollsten Kräutern, die wir in der Natur finden können. Ihre kleinen, sonnengelb leuchtenden Blüten erscheinen bereits früh im Frühling, wenn die Natur gerade erwacht. Was ist an ihr besonders? Während bei den meisten Pflanzen Blüten und Blätter gleichzeitig wachsen, blüht der Huflattich zuerst und treibt seine Blätter erst danach aus.
Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze, die in ganz Europa verbreitet ist, aber auch in Nordafrika, Nordamerika und sogar im Himalaya vorkommt. Sie gedeiht in der Nähe von Wasser, auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern. Optisch unscheinbar, sind ihre Wirkungen dennoch beeindruckend.
Der botanische Name Tussilago farfara stammt aus dem Lateinischen. Das Wort „tussis“ bedeutet Husten und „ago“ weist auf eine Wirkung hin, also etwas, das den Husten lindert. Bereits im antiken Rom wurde der Huflattich als pflanzliches Heilmittel bei Atembeschwerden verwendet und gehört bis heute zu den bekanntesten Naturheilmitteln zur Unterstützung des Atmungssystems. Die Blätter des Huflattichs wurden früher sogar getrocknet und geraucht als alternative Behandlung bei chronischem Husten.
Der Huflattich enthält:
- Flavonoide,
- Ätherische Öle,
- Schleimstoffe,
- Bitterstoffe,
- Phytosterole,
- Mineralien wie Zink und Kalium.
Die Huflattichblüten können zur Zubereitung von traditionellem Kräutertee, als Inhalationsaufguss, für Umschläge oder als Bestandteil individuell zusammengestellter Teemischungen verwendet werden.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Zubereitung:
Laut einigen Verordnungen darf der Huflattich nicht als Lebensmittel verzehrt werden.
Daher verkaufen wird den Huflattich nur als eine Zutat um einen Aufguss zuzubereiten, der für die äußere Anwendung bestimmt ist.
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