Salbei (Salvia officinalis) - Kraut
Ihren Namen hat sie aus dem Lateinischen, ihre Wirkung verdankt sie der Natur. Schon im Mittelalter wusste man, dass Salbei die Fähigkeit besitzt, Verdauung, Atmung, Ausscheidung und sogar die Herzfunktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Geschichte dieses Krauts ist tatsächlich sehr lang. Nach Nordeuropa brachten ihn die Benediktiner. Sie werden selbst schnell feststellen, warum sie ohne Salbei keinen Schritt machten!
Zusammensetzung
100 % Salbei KrautAufguss und Teegeschmack
Getrockneter Salbei hat ein deutlich intensiveres Aroma als frische Blätter, was sich auch im Aufguss zeigt. Dieser besitzt eine helle gelbgrüne Farbe. Der Duft ist sehr kräftig, herb und ausgeprägt kräuterig. Geschmacklich wirkt der Salbei würzig, im Abgang leicht bitter.
Herkunft des Tees
Der Echte Salbei (Salvia officinalis) gehört zu den Pflanzen, die der Mensch schon vor Jahrhunderten schätzen gelernt hat. Ursprünglich stammt er aus Südeuropa, insbesondere aus dem Mittelmeerraum und vom Balkan, wo er auf sonnigen, steinigen Hängen ideale Bedingungen findet. Von dort aus verbreitete er sich nach und nach in ganz Europa – vor allem dank der Benediktinermönche, die ihn wegen seiner besonderen Eigenschaften in Klostergärten kultivierten. Heute ist Salbei aus europäischen Gärten kaum wegzudenken und wird nicht nur für Teezubereitungen, sondern auch in zahlreichen Gerichten verwendet.
Wie sieht Salbei aus? Es handelt sich um einen immergrünen Halbstrauch mit typischen graugrünen, samtig behaarten Blättern und zart violetten Blüten, die Bienen und Schmetterlinge anziehen. Er liebt Wärme, Trockenheit und leichte, kalkhaltige Böden. In freier Natur findet man ihn auf felsigen Vorsprüngen, trockenen Wiesen oder in Weinbergen, wo sich sein intensives Aroma mit dem Duft von Thymian und Lavendel vermischt.
Die Gattung Salvia umfasst mehr als tausend Arten, doch gerade der Echte Salbei gilt als Symbol für Vitalität und Langlebigkeit. Bereits die alten Römer betrachteten ihn als „heilige Heilpflanze“. Sein Name leitet sich vom lateinischen salvare ab, also „heilen“. Ob als aromatisches Gewürz oder traditionelle Heilpflanze – Salbei bewahrt bis heute den Ruf einer außergewöhnlichen Pflanze, die Naturkraft, Geschichte und die Kultur Europas miteinander verbindet.
Salbei ist reich an:
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ätherischen Ölen (insbesondere Thujon, Cineol, Kampfer),
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Gerbstoffen,
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Bitterstoffen,
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Flavonoiden,
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Rosmarinsäure und weiteren Polyphenolen,
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B-Vitaminen sowie Mineralstoffen (Kalzium, Magnesium, Kalium).
Dank dieser Inhaltsstoffe besitzt Salbei zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Hier ein kurzer Überblick über zugelassene gesundheitsbezogene Aussagen:
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unterstützt auf natürliche Weise das Immunsystem und die Abwehrkräfte,
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trägt zur normalen Funktion der Atemwege bei,
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fördert die Verdauung und die Ausscheidung,
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unterstützt den Komfort während Menstruation und Menopause,
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hilft bei der Regulierung des Schwitzens und der hormonellen Balance,
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wirkt antioxidativ und schützt die Zellen vor oxidativem Stress,
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unterstützt die Gesundheit von Gelenken, Knochen und dem Herz-Kreislauf-System.
Salbei ist schlicht ein Symbol der Vitalität. Nehmen Sie ihn auch in Ihre Teesammlung auf.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Verpackung von Kräutern
Robustes Aluminiumgehäuse mit Reißverschluss, das ein wiederholbares Schließen nach dem Öffnen ermöglicht. Qualitätsverpackung, die den Charakter von Kräutern bewahrt. Die Kräuter sind in der Verpackung immer hermetisch versiegelt, um Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen zu widerstehen. Kräuter sind extrem anfällig für diese drei Dinge und haben einen großen Einfluss auf die endgültige Qualität des Krauts und seiner Infusion.
Zubereitung:
- Salbei mit heißem Wasser (100 °C) in einem Verhältnis 1 TL (1 Gramm) auf 2 dl aufgießen.
- Für die Zubereitung des Tees in einer Kanne geben Sie 1-2 Löffel mehr hinzu.
- Nach dem Aufgießen lassen wir den Tee für 5-10 Minuten ziehen, anschließend durchseihen.
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