Ceylon Ruhuna OP1 – schwarzer Tee
Zusammensetzung
Teeaufguss und Geschmack
Im Aufguss entfaltet sich ein mittelkräftiger Tee, der ruhig und zugänglich wirkt. Es ist kein Tee, der mit Komplexität überfordert. Stattdessen arbeitet er mit Sanftheit und Ausgewogenheit. Im Geschmack zeigt sich eine leichte Malzigkeit, dezent und eher angedeutet als ausgeprägt. Das Aroma bleibt zurückhaltend, überdeckt nichts und lässt den reinen Charakter des Tees wirken. Im Abgang erscheint eine leichte Trockenheit, die jedoch nicht stört, sondern den gesamten Geschmacksverlauf mit einer gewissen Eleganz abrundet.
Herkunft des Tees
Die Plantagen in Ruhuna erstrecken sich auf etwa 600 Metern Höhe, oft in einer leicht hügeligen Landschaft mit eisenreicher, roter Erde. Das tropische Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und konstant warmen Temperaturen schafft Bedingungen, in denen der Teestrauch (Camellia sinensis) schnell und nahezu kontinuierlich wächst. Das führt zu häufigeren Ernten größerer, fleischiger Blätter mit einem höheren Gehalt an Gerbstoffen. Dadurch zeigen Tees aus Ruhuna ihre typische Fülle und die dunklere Farbe des Aufgusses.
Bevor Tee jedoch zum Symbol der Insel wurde, dominierte dort der Kaffeeanbau. Alles änderte sich mit der Kaffeerostkrankheit (coffee rust), die im 19. Jahrhundert die meisten Kaffeeplantagen zerstörte. Als der schottische Plantagenbesitzer James Taylor im Jahr 1867 die ersten kommerziellen Teesträucher pflanzte, begann der Wandel Sri Lankas zu einer der bedeutendsten Teenationen der Welt. Die britische Kolonialverwaltung weitete den Teeanbau und die Verarbeitung anschließend über die gesamte Insel aus und legte damit die Grundlage für das bis heute bestehende System.
Im Gegensatz zu den Hochlandregionen, in denen Kälte und Nebel das Wachstum der Teepflanzen verlangsamen, zeigt Ruhuna einen dynamischeren, direkteren Charakter. Die Sonne ist intensiv, die Niederschläge regelmäßig und der Boden speichert gut Feuchtigkeit – dadurch regenerieren sich die Teesträucher schnell und liefern robustere Blätter. Ceylon Ruhuna OP1 zeigt jedoch eine feinere Seite der Region. Er stammt unter anderem von Plantagen wie der New Vithanakande Estate, die Wert auf schonende Verarbeitung und den Erhalt des natürlichen Blattcharakters legen.
Die Bezeichnung OP1 weist auf lange, dünne Blätter hin, in diesem Fall jedoch weniger einheitlich und weniger „veredelt“. Gerade diese Natürlichkeit macht seinen Reiz aus. Ruhuna trägt die Energie der Tropen, das schnelle Wachstum und eine gewisse Ursprünglichkeit in sich. Dieser Tee fängt sie in einer ruhigeren, sehr gut trinkbaren Form ein.
Kräuterbuch und Wirkungen des Tees
Beispiel für die Tee Verpackung
Die feste Aluminium-Verpackung mit einem Verschluss, der das Wiederverschließen ermöglicht. Hochwertige Packung, die den Charakter des Tees bewahrt. Der Tee ist in der Verpackung immer hermetisch verschlossen, damit er resistent gegen Feuchtigkeit, Licht und fremde Gerüche ist. Für diese drei Sachen ist der Tee außerordentlich empfänglich und sie haben auch einen großen Einfluss auf die resultierende Qualität des Getränks.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Schwarzen Tee mit kochendem Wasser (100 °C) übergießen, im Verhältnis 1 Teelöffel auf 1,5–2 dl.
- Für die Zubereitung in der Kanne einen zusätzlichen Teelöffel hinzufügen.
- Ziehzeit 2–3 Minuten (abgedeckte Tasse), anschließend abseihen.
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