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Vorbereitung auf die Grippesaison: wenn sich der Schnupfen meldet

11. 9. 2025 6 Minuten Lesen
Der Sommer geht zu Ende und mit ihm auch die unbeschwerten Tage. Kältere Morgen und erste Hustenanfälle in den Büros kündigen den Beginn der Virussaison an. Der Körper reagiert auf die kürzeren Tage mit einem Rückgang des Vitamin-D-Spiegels, die trockene Luft in beheizten Räumen lässt die Schleimhäute austrocknen, und der Stress der Rückkehr ins Arbeitsleben schwächt zusätzlich das Immunsystem.


Die Natur bietet jedoch ein einfaches Rezept: Kräutertees, die wahre Wunder vollbringen können.

Wenn sich der Schnupfen meldet

Schon Mitte August hatten die Abende einen anderen, kühleren Duft. Die Kinder sind nun zurück in der Schule, die Büros füllen sich wieder – und mit ihnen kommen die ersten Anzeichen der Erkältungssaison. Ein Husten in der U-Bahn, schniefende Nasen im Supermarkt und eine Müdigkeit, die länger anhält als sonst. Der Körper spürt die Veränderung, noch bevor wir sie bewusst wahrnehmen.


Kürzere Tage bedeuten weniger Vitamin D, dazu kommt die seelische Belastung des Übergangs von sommerlicher Leichtigkeit zurück in den Arbeitsrhythmus. Schon unsere Großmütter kannten ein einfaches Rezept, um sich auf diesen Wechsel vorzubereiten: eine Tasse heißer Tee, nach Feierabend unter eine warme Decke kuscheln – und mehr Schlaf.

Die Naturapotheke in jedem Schluck

Tee ist weit mehr als nur aromatisiertes Wasser – jede Pflanze birgt eine Fülle aktiver Wirkstoffe. Manche Kräuter stellen sich den Widrigkeiten entgegen, andere sorgen für unser inneres Gleichgewicht. Und es gibt solche, die den Kopf beruhigen – und mit ihm auch den Rest der Welt.


Schon die Wärme der Tasse schenkt ein wohltuendes Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Der aufsteigende Dampf verleiht dem Moment eine fast meditative Note und erinnert an eine sanfte Inhalation. Doch die größte Kraft des Tees liegt eigentlich in etwas ganz anderem: Er zwingt uns, langsamer zu werden. Uns hinzusetzen. Durchzuatmen.

Tee-Begleiter durch den ganzen Tag

Der erste Schluck des Tages entscheidet über die Stimmung für die nächsten acht Stunden. Magischer Ingwer mit Zitrone weckt alle Sinne auf einmal. Das Geheimnis liegt in der Zubereitung: Das Wasser darf nicht kochen – 80 Grad reichen vollkommen aus. Eine kürzere Ziehzeit bewahrt die Sanftheit des grünen Tees, eine längere bringt mehr Ingweraromen hervor.

 

Magický zázvor s citronem zelený čaj

Das Nachmittagstief

Gegen zwei Uhr verlieren wir traditionell an Schwung. Das Mittagessen belastet die Verdauung, die Konzentration lässt nach und der Rücken meldet sich vom vielen Sitzen. Fruchtmischung Sanddorn - Holunder kann diesen Moment ins Positive wenden. Der Sanddorn wächst unter rauen Bedingungen – er muss sich gegen Frost, Wind und Trockenheit behaupten. Deshalb produziert er enorme Mengen an Vitamin C, ein Vielfaches von dem, was eine Zitrone enthält. Genießen lässt er sich auch im losen Rooibos-Sanddorn-Cream, der kein Koffein enthält und somit auch für Kinder und Schwangere geeignet ist.

 

 

Ein Abend voller Ruhe

Der Tag geht zu Ende, und der Körper bereitet sich auf die Regeneration vor. Echte Kamille kommt jetzt wie eine warme Umarmung. Die weißen Blüten duften süß und unterstützen die normale Funktion der Atemwege, die natürliche Abwehrkraft und den Schlaf.

Die Kraft der einzelnen Kräuter

Inder nennen Ingwer „vishwabhesaj“ – den Schatz für alle Gelegenheiten. Traditionelle Ayurveda Mischung vereint diese kraftvolle Pflanze mit weiteren bewährten Helfern. Die Basis bildet sanfter grüner Rooibos. Tulsi, das heilige Basilikum, das ebenfalls in der Mischung enthalten ist, hat in der ayurvedischen Lehre eine besondere Stellung und wird die „Königin der Kräuter“ genannt.

Pfefferminze enthält bis zu 50 % Menthol im ätherischen Öl, was sie zu einer der stärksten Minzsorten macht. Menthol wirkt auf die Kälterezeptoren in der Nase und sorgt für ein angenehm erfrischendes Gefühl. Minze kann pur getrunken oder kombiniert werden.

 

Ayurveda Kräutermischung Regeneration kombiniert Kamille mit weiteren wohltuenden Pflanzen wie Zitronengras, Fenchel oder Hagebutten. Die gesamte Mischung eignet sich besonders für Phasen, in denen der Körper Unterstützung und Erholung benötigt – zum Beispiel nach anstrengenden Zeiten oder bei erhöhter Belastung.

Zwei starke natürliche Verbündete

Wegerich enthält außergewöhnliche Wirkstoffe und wächst fast überall, wo man tritt. Er schmeckt mild, wirkt beruhigend und unterstützt die normale Funktion der Atemwege. Nicht umsonst nannten die Germanen ihn die „Mutter aller Kräuter“.

Salbei hat einen intensiven, leicht bitteren Geschmack. Manuka-Honig mildert diese Schärfe und fügt eine weitere wohltuende Komponente hinzu. Die Kombination aus Salbei und Manuka-Honig unterstützt die natürliche Abwehrkraft und Widerstandsfähigkeit.

 

 

Die beliebtesten Herbsttees

Ingwer, Zitrone und Honig – dieses Trio funktioniert immer noch genauso gut. Magischer Ingwer mit Zitrone, ergänzt durch einen Löffel hochwertigen Honigs, wärmt Körper und Seele. Vanillepflaume hingegen duftet wie der Kuchen von Oma.

Masala Chai entführt Sie direkt nach Indien, dank kräftigem Assam-Schwarztee, verfeinert mit traditionellem Gewürz. Dieses wärmende Getränk schmeckt nicht nur hervorragend, sondern schenkt auch ein wohliges Gefühl in den Momenten, wenn die ersten Anzeichen des Herbstes spürbar werden. Die traditionelle Zubereitung von Masala Chai erfolgt mit Milch und Zucker.

 

Mischung mit Goji, Apfelbeeren und Ingwer vereint bewährte heimische Zutaten mit angesagten Superfoods. Und Starke Immunität enthält Moringa, eine Pflanze, die unter Superfood-Enthusiasten als wahres Naturwunder gilt. Moringa ist besonders, da sie als eine der wenigen Pflanzen ein vollständiges Spektrum an Aminosäuren enthält.

 

Tagesdosis Ruhe – mit einer Tasse in der Hand

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie sich in einem Wasserkocher die ersten Bläschen bilden? Wie sich die Farbe des Wassers langsam verändert, sobald die Kräuterblätter hinzugefügt werden? Solche einfachen Momente können beruhigen – oft mehr als eine Stunde Scrollen am Handy.


Die Zubereitung von Tee zwingt dazu, langsamer zu werden. Man muss auf die richtige Wassertemperatur warten, die passende Menge Kräuter abmessen und beobachten, wie sich der Aufguss färbt. Schon beim ersten Schluck spürt man die wohltuende Wärme, das Aroma und den perfekt ausbalancierten Geschmack. Das Gehirn schaltet für einen Moment ab von Sorgen und konzentriert sich ganz auf den gegenwärtigen Augenblick.


Stress belastet den Körper. Regelmäßige Ruhepausen sind deshalb kein Luxus für Menschen mit viel Freizeit, sondern eine Grundbedürfnis von uns allen. Versuchen Sie, sich drei Tee-Pausen am Tag einzuplanen: morgens vor dem Start in den Arbeitstag, nachmittags gegen drei, wenn die Energie natürlich sinkt, und abends vor dem Schlafengehen als Abschluss des Tages.

Wie Sie die Kraft der pflanzlichen Schätze optimal nutzen

Die Häufigkeit des Teetrinkens hängt von der Situation ab. In Risikoperioden wie Herbst oder Winter sollte Tee häufiger genossen werden. Kamille ist eines der am häufigsten verwendeten Kräuter in Tees und kann praktisch unbegrenzt getrunken werden. Ingwer hingegen erfordert eine vorsichtigere Dosierung, ebenso wie Salbei. Hier sollte drei Tassen pro Tag nicht überschritten werden.


Als allgemeine Regel gilt: Tees wirken besser bei regelmäßiger Einnahme kleinerer Mengen als beim gelegentlichen Konsum großer Mengen. Zwei Tassen täglich über mehrere Wochen bringen bessere Ergebnisse als ein Liter auf einmal. Auch das Timing ist wichtig: Ingwer kann Schwung für den Start in den Tag geben, Sanddorn sorgt für Energie am Nachmittag, und Kamille beruhigt vor dem Schlafengehen.

Grundlagen eines gesunden Lebensstils in der Grippezeit

Tee sind kein Wundermittel, können aber Teil eines gesunden Lebensstils sein. Grundlage ist in jedem Fall ausreichend Schlaf. Wer zu wenig schläft, ist anfälliger für Krankheiten. Bewegung regt das Lymphsystem an und unterstützt die Zirkulation der Abwehrzellen, daher sollte sie ebenfalls nicht fehlen. Und nicht zuletzt benötigt der Körper hochwertigen Treibstoff. Ohne genügend Vitamine und Proteine fällt es dem Körper schwer, fit zu bleiben.


Die einfachste Prävention ist gründliches Händewaschen, da die meisten Viren über Kontakt übertragen werden. In der Heizperiode hilft es, Schalen mit Wasser auf die Heizkörper zu stellen oder einen Luftbefeuchter zu verwenden, denn trockene Schleimhäute reagieren empfindlicher auf äußere Einflüsse. Diese grundlegenden Gewohnheiten wirken Hand in Hand mit Tees wie der Hatschi - Kräutermischung.

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